Kapitallebensversicherung
Mit einer Kapitallebensversicherung wird das Todesfallrisiko des Versicherungsnehmers mit einer bestimmten Summe versichert. Gleichzeitig wird über die Jahre der Vertragslaufzeit Vermögen aufgebaut.
Im Unterschied zur Kapitallebensversicherung gibt es auch die reine Risiko Lebensversicherung, wo keine Kapitalbildung erfolgt.
Die Kapitallebensversicherung ist eine sehr beliebte Form, die auch zur Altersvorsorge genutzt wird. In Deutschland gibt es über 90 Millionen Lebensversicherungsverträge.
Der Vertrag für die Kapitallebensversicherung wird für einen bestimmten Zeitraum abgeschlossen. Stirbt der Versicherungsnehmer in dieser Zeit, dann wird die vereinbarte Todesfallsumme und das bisher Angesparte Kapital an den, oder die Berechtigten ausgezahlt. Nach Ablauf des Vertrages im Erlebensfall erhält der Versicherungsnehmer sein Angespartes Vermögen mit Zinsen. Die Zinsen sind nicht vorhersehbar und immer abhängig von den Anlagen, die der Versicherer tätigt. Kapitallebensversicherungen, die eine Laufzeit von ca. 30 Jahren haben, liegen bei den Zinsen bei ca. 5 - bis 7 %.
Versicherungsverträge, die vor dem 01.01. 2005 abgeschlossen wurden, sind bei der Auszahlung steuerfrei. Spätere Verträge mit einer Laufzeit von über 12 Jahren sind noch steuerbegünstigt.
Die Auszahlung kann in einer Summe, oder auch in mehreren Teilbeträgen vereinbart werden.
die Höhe des Beitrages richtet sich immer nach der abgeschlossenen Todesfallsumme, der Höhe des jährlichen eingezahlten Geldes zur Kapitalbildung, dem Eintrittsalter, dem Gesundheitszustand des Antragstellers und den Bedingungen, die der Versicherer bietet. Zu jedem Antrag gehört ein ausgefüllter Gesundheitsbogen (Sinnvollerweise mit dem Hausarzt ausfüllen).
Der rechtzeitige Abschluss einer Kapitallebensversicherung in jungen Jahren ist oft ertragreicher, weil durch das geringe Alter, keine gesundheitlichen Probleme, die Beiträge geringer sind und durch die lange Vertragslaufzeit, mehr Kapital angespart wird.
Die Beiträge sind im Vertragszeitraum stabil. Wurde Dynamik vereinbart, dann erhöhen sie sich um die jährliche Inflationsrate.
Der Vertrag sollte so abgeschlossen werden, dass die Beiträge in der Vertragslaufzeit auch immer gezahlt werden können. Jede Kündigung vor Vertragsende ist mit Verlust verbunden. Bei Problemen ist es günstiger, wenn die Lebensversicherung beitragsfrei gestellt, oder auch zu günstigen Bedingungen verkauft wird. Beim verkauf zahlt der Käufer die Angesparte Summe und übernimmt die weiteren Zahlungen mit dem Vertrag. In der Regel bleibt das Todesfallrisiko für den Versicherungsnehmer erhalten.
Bei gleichen Ausgangsbedingungen können der Beitrag und die Rendite unterschiedlich hoch sein. Hier ist es sinnvoll, vor dem Vertragsabschluß einen Versicherungsvergleich durchzuführen. Schon geringe Unterschiede sind über den langen Vertragszeitraum oft mehrere tausend Euro.
Sehr einfach, bequem und unabgängig ist der Vergleich der Anbieter von Lebensversicherungen im Internet.